Der bluesign®-Standard – ein integratives Konzept für langfristigen Erfolg
Grundidee des Konzepts ist, die Aspekte Konsumentensicherheit, Wasser-/ Luftemissionen und Arbeitssicherheit unter dem übergeordneten Ziel der Ressourcenproduktivität in einem einzigen Standard abzubilden.
Um zuverlässige Aussagen darüber treffen zu können, inwieweit bestimmte Rohstoffe oder Komponenten für Mensch und Umwelt unbedenklich und dabei möglichst Ressourcen schonend sind, hat bluesign technologies ag das Prinzip der Homologierung entwickelt. Unter den fünf Hauptaspekten werden Grenzwerte auf die Inputströme umgerechnet. Auf dieser Basis werden Rohmaterialien und chemische Komponenten untersucht und klassifiziert. So wird das Problem bereits an der Wurzel gelöst.
Dabei wird jede Stufe der textilen Herstellung bis hin zur Endanwendung berücksichtigt und zwischen verschiedenen Gebrauchsbereichen unterschieden (z. B. hautnaher Bereich wie Unterwäsche oder hautferner Bereich wie Outdoor-Bekleidung). Der unabhängige Industriestandard orientiert sich an den weltweit strengsten Werten und hat globale Gültigkeit. Er geniesst eine hohe Akzeptanz bei den Retailern und Marken.
Ziel ist es, die Umsetzung des bluesign®-Standards für alle Beteiligten so einfach wie möglich zu machen. Unnötiger zusätzlicher Prüfaufwand soll so weit als möglich vermieden werden. Deshalb wird für die Erreichung des Standards kein starrer Weg vorgegeben. Schliesslich sind die Voraussetzungen und Ausgangsbedingungen der einzelnen Unternehmen so unterschiedlich, dass der beste Weg zum Ziel individuell und eigenverantwortlich festgelegt und realisiert werden muss.


